der in einzelnen sprachlichen Bereichen wie der Lautbildung und Lautdifferenzierung, dem Gebrauch einer regelgerechten Grammatik oder dem Wortschatz oder auch dem Gebrauch der Sprach (der bezogenen Kommunikation). Je nach Entwicklungsstand und Problemlage werden Rollenspiele, Bewegungsspiele, Konstruktionsspiele, Gesellschaftsspiele, Bastel- und Mal- oder Handwerkangebote genutzt, um die Lautbildung zu differenzieren, die Wichtigkeit der Lautdifferenzierung zu erfahren, grammatische Strukturen zu erwerben oder zu verändern, Wörter voneinander zu unterscheiden und sich mit den neu erworbenen Fähigkeiten als viel handlungsfähiger zu erleben. Die unterstützende Mitarbeit der Eltern, Angehörigen, der ErzieherInnen im Kindergarten, der LehrerInnen, ist dabei von Wichtigkeit. Der Therapieprozesse beinhaltet eine Orientierung am Alltag der Kinder und wirkt durch Beratung in das alltägliche Umfeld ein. Korrekturmaßnahmen werden abgestimmt, um zu gewährleisten, dass sich das Kind in dem ständig ungewissen Prozess des Lernens und der Veränderung sicher aufgehoben fühlen kann. Die Stärkung des Selbstbewusstseins, des positiven Gefühls für die eigenen Fähigkeiten, steht als maßgebliche Grundlage für einen effektiven Lernprozess im Vordergrund. Im Rahmen der Sprachanbahnung wird in der Sprachtherapie Entwicklungsbegleitung als Prozess verstanden, in dem die Voraussetzung für die Produktion und Verwendung von Sprache entstehen kann. Schritt für Schritt dürfen die Kinder entdecken, was es heißt, dass Wörter für etwas stehen, was es bedeutet, etwas zu benennen und die bestehenden Dialogformen auszubauen. Auch die erlernen den Umgang mit dem Kind bewusst zu gestalten und wichtige Voraussetzungen für einen gelungenen Dialog mit dem Kind zu schaffen. Dies geschieht auch in Kursen mit anderen betroffenen Eltern gemeinsam.